Performance-Sektion documenta 8

Performance-Sektion documenta 8

 

Die documenta 8 1987 belegte mit einem ihrer Themen eine in der Kunstgeschichte eher seltene Kunstform: die Performance, deren Sektion seinerzeit von der Kuratorin Elisabeth Jappe initiiert und organisiert wurde. Im Katalog der documenta 8 schreibt sie dazu: „Die Performance bleibt an erster Stelle eine Form von bildender Kunst. Sie hat aber auf einen Schlag das Vokabular der bildenden Kunst um eine ganze Menge von Möglichkeiten erweitert, ganz wesentlich ist und bleibt die intermediäre, grenzüberschreitende Arbeitsmethode. Hier wurde zum ersten Mal das Video als ernstzunehmendes Medium akzeptiert, sinnvolle Kombinationen von realen Objekten und Projektionen vorgeführt, Klang mit einer ganz eigenen Qualität […] integriert, die Stimme […] als reiches Ausdruckmittel entdeckt.“ Gerade die Verbindung von Video und Performance war ein wichtiges Kriterium für die Einrichtung der vorliegenden Sammlung.