documenta 3

documenta 3

 

Die documenta 3 fand vom 27. Juni bis 5. Oktober 1964 statt. Den großen Meistern der Klassischen Moderne wurde bei der d3 noch einmal die Reverenz erwiesen, wobei nicht auf Gesamtübersicht, sondern auf „Qualität und Relevanz“ gesetzt wurde. Im Vorwort zum Katalog nannte Arnold Bode die d3 das „Museum der 100 Tage“. Aufsehenerregend war neben Haftmanns Abteilung der Handzeichnungen, die sich auf achtzig Jahre Kunstgeschichte bezog, die Gestaltung der Räume durch Bode, der damit unter anderem das „visuelle Begreifen dessen, was schöpferische Menschen machen“, ermöglichen wollte.