documenta 5

documenta 5

 

Die documenta 5 fand vom 30. Juni bis 8. Oktober 1972 statt. Die d5 gilt als bisher wichtigste Zäsur in der Geschichte der documenta. Harald Szeemann wurde zum alleinverantwortlichen „Generalsekretär“ bestimmt. Sein Konzept „Befragung der Realität – Bildwelten heute“ wurde zwar nicht in seinem enzyklopädischen Anspruch eingelöst, doch „Individuelle Mythologien“, Fotorealismus, Konzeptkunst sowie die „parallelen Bildwelten“ von psychiatrischer Kunst und Kitsch fügten sich zu einer kreativen Auseinandersetzung mit allen künstlerischen Formen. Szeemann selbst sah die d5 als „Information über und Weg zur Kunst und damit hoffentlich (als) Beginn einer Nachkunstmarktzeit“.