documenta 1

documenta 1

 

Die erste documenta Ausstellung fand vom 15. Juli bis zum 18. September 1955 statt. Zu einem unerwarteten Welterfolg wurde die erste documenta, die der Kasseler Maler und Akademieprofessor Arnold Bode (1900-1977) in Leben rief. Vorrangiges Anliegen der d1 war es, über diejenigen Stilrichtungen der Moderne zu informieren, die durch die Nationalsozialisten verfemt und durch Krieg und Wiederaufbau in Vergessenheit geraten waren, und sie zu rehabilitieren. Darüber hinaus ging es auch um eine Einordnung der jungen deutschen Kunst in das internationale Geschehen. Bode und Werner Haftmann, Kunsthistoriker und konzeptueller Kopf der documenta 1 – 3, zeigten Kunst der vergangenen fünfzig Jahre. Hervorragende Leistung Bodes war die Inszenierung der Werke in der Ruine des Fridericianum, deren provisorische Räume er mit modernen Materialien gestaltete.